Viele Menschen haben überempfindliche Zähne. Die Ursache dafür ist häufig eine Schädigung des Zahnschmelzes – für den es gibt bisher jedoch keinen passenden Ersatz gibt. Nun jedoch wurde allerdings von Materialwissenschaftlern an der Queen Mary University of London ein Material entwickelt, das dem natürlichen Zahnschmelz sehr ähnlich ist. Die Forscher schafften es, Proteine so zu manipulieren, dass Sie eine Ordnungsstruktur bilden, die der des Zahnschmelzes ähnelt. Diese Entdeckung könnte jedoch nicht nur Patienten mit Zahnschmelzproblemen helfen. Die Forscher hoffen, dass diese Technologie zukünftig auch zur Kariesbehandlung und sogar als Knochenersatz zum Einsatz kommen könnte.

Quelle: zwp-online  Bildquelle: Adobe Stock

Zahnärzte warnen vor einer neuen Volkskrankheit, die hauptsächlich im Kindesalter auftritt: Kreidezähne. Jeder dritte Zwölfjährige in Deutschland leidet an dieser Unterentwicklung des Zahnschmelzes, wie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde (DGZMK) mitteilt. Bei den Betroffenen ist der Zahnschmelz der Zähne so stark zurückgebildet, dass sich Karies viel leichter einnisten kann oder die Zähne sogar schon beim Durchdringen des Kiefers in die Mundhöhle Schaden nehmen. Die genaue Ursache für die Krankheit, die in Fachkreisen „Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation“ genannt wird, ist noch nicht bekannt. Es wird jedoch vermutet, dass Weichmacher im Plastik ein Auslöser sein könnten. Das einzige Mittel gegen Kreidezähne ist bisher, Karies möglichst zu vermeiden und die Krankheit rechtzeitig zu diagnostizieren. Für beides sind regelmäßige Zahnarztbesuche entscheidend.

Quelle: DGZMK

Wie ein von Foodwatch veröffentlichter Bericht kritisiert, sind Zuckergetränke eine der wichtigsten Krankheitsursachen in entwickelten Ländern. Allen voran Markführer Coca-Cola nehme zudem beim Marketing insbesondere Kinder und Jugendliche als Zielgruppe ins Visier und versuche, durch Lobbyarbeit die Politik an effektiver Regulierung zu hindern. Die NGO wirft dem Unternehmen vor, Methoden der Tabakindustrie anzuwenden: So seien „unabhängige Forschungsinstitute“ mit Fördergeldern im Millionenbereich unterstützt worden, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Diese lauteten: Nicht ungesunde Ernährung, sondern zu wenig Bewegung sei die Hauptursache für Übergewicht. Dabei, so Foodwatch, verursache überhöhter Zuckerkonsum nachweislich die Entstehung von Krankheiten wie etwa Fettleibigkeit oder Typ-2-Diabetes – und natürlich auch Karies.

Quelle: Foodwatch

Parodontitis, also die Entzündung des Zahnfleischs, ist eine Volkskrankheit. Außerdem ist sie eine der häufigsten Ursachen für Zahnverlust. In diesem Lichte führte die Justus-Liebig-Universität Gießen nun eine Studie durch, die belegt, wie wichtig der regelmäßige Zahnarztbesuch gerade für Menschen mit Parodontitis ist. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Zusammenhang zwischen der Teilnahme an Nachsorgeuntersuchungen und der Vermeidung von Zahnverlust besteht. Gerade Patienten, die an der Zahnfleischerkrankung leiden, sollten also regelmäßige Zahnarztbesuche, Mundhygiene und eine langfristige Therapie kombinieren, um auch im Alter gesunde Zähne zu behalten. Ideal ist hierbei die sogenannte unterstützende Parodontitistherapie, bei der der Patient über Jahre hinweg eine regelmäßige Betreuung genießt – denn so kann der Behandlungserfolg auf Dauer gewährleistet werden.

Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen

Generell gilt: Sowohl Schall- als auch rotierend-oszillierende Zahnbürsten sind den Handzahnbürsten erwiesenermaßen überlegen, da sie in kürzerer Zeit effektiver die Zähne reinigen. Die Unterschiede erläutert Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Witten/Herdecke: Schallzahnbürsten sind auf Grund ihrer sensibleren Handhabung und Effizienz besonders für untrainierte Personen, Kinder und Senioren geeignet. Zudem kann die Schallzahnbürste bessere Ergebnisse bei der Plaque-Reduktion erzielen und das Fluorid gründlicher in die Zwischenräume der Zähne bringen. Der Vorteil von rotierend-oszillierende Zahnbürsten liegt hingegen darin, dass diese im Vergleich weniger abrasiv sind, d. h. sie weniger vom Zahnschmelz abtragen.