Wie ein von Foodwatch veröffentlichter Bericht kritisiert, sind Zuckergetränke eine der wichtigsten Krankheitsursachen in entwickelten Ländern. Allen voran Markführer Coca-Cola nehme zudem beim Marketing insbesondere Kinder und Jugendliche als Zielgruppe ins Visier und versuche, durch Lobbyarbeit die Politik an effektiver Regulierung zu hindern. Die NGO wirft dem Unternehmen vor, Methoden der Tabakindustrie anzuwenden: So seien „unabhängige Forschungsinstitute“ mit Fördergeldern im Millionenbereich unterstützt worden, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Diese lauteten: Nicht ungesunde Ernährung, sondern zu wenig Bewegung sei die Hauptursache für Übergewicht. Dabei, so Foodwatch, verursache überhöhter Zuckerkonsum nachweislich die Entstehung von Krankheiten wie etwa Fettleibigkeit oder Typ-2-Diabetes – und natürlich auch Karies.

Quelle: Foodwatch