Parodontitis, also die Entzündung des Zahnfleischs, ist eine Volkskrankheit. Außerdem ist sie eine der häufigsten Ursachen für Zahnverlust. In diesem Lichte führte die Justus-Liebig-Universität Gießen nun eine Studie durch, die belegt, wie wichtig der regelmäßige Zahnarztbesuch gerade für Menschen mit Parodontitis ist. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Zusammenhang zwischen der Teilnahme an Nachsorgeuntersuchungen und der Vermeidung von Zahnverlust besteht. Gerade Patienten, die an der Zahnfleischerkrankung leiden, sollten also regelmäßige Zahnarztbesuche, Mundhygiene und eine langfristige Therapie kombinieren, um auch im Alter gesunde Zähne zu behalten. Ideal ist hierbei die sogenannte unterstützende Parodontitistherapie, bei der der Patient über Jahre hinweg eine regelmäßige Betreuung genießt – denn so kann der Behandlungserfolg auf Dauer gewährleistet werden.

Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen